Homo-Ehe in Deutschland


In Deutschland geht die Gleichstellung von Homosexuellen noch nicht so weit. Denn bei uns gibt es bislang nur die sogenannte "Eingetragene Partnerschaft", die sich von der Ehe deutlich unterscheidet. Wir haben zusammengestellt, wie unterschiedlich die sogenannte "Homo-Ehe" in verschiedenen Ländern ausgestaltet ist.



Eingetragene Partnerschaft ist keine Ehe

In Deutschland gibt es seit 2001 die "Eingetragene Partnerschaft". Sie wurde ähnlich der Ehe gestaltet, begründet jedoch einen eigenen Personenstand. Die Eingetragene Partnerschaft kann nur von gleichgeschlechtlichen Paaren eingegangen werden und sichert deren Beziehung rechtlich ab. Die gesetzliche Grundlage bildet das Lebenspartnerschaftsgesetz.


Ein wesentlicher Unterschied zur Ehe besteht darin, dass Lebenspartner gemeinsam keine Kinder adoptieren dürfen. Allerdings kann jeder der Partner ein Kind allein adoptieren. Auch steuerlich werden Lebenspartner zum Beispiel beim Ehegattensplitting anders als Ehepaare behandelt. Es gibt verschiedene politische Initiativen, die sich für die völlige Gleichstellung der Eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe einsetzen.


Völlige Gleichstellung von homosexuellen Paaren

In Frankreich besteht vom 29. Mai an eine völlige Gleichstellung von Homosexuellen in Fragen der Ehe. Für alle Paare gilt von da an geschlechtsunabhängig dasselbe Recht. Gleichgeschlechtliche Ehepaare können zum Beispiel auch Kinder adoptieren.

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