Wie man ein Kind adoptieren


Adoption durch homosexuelle Paare in Deutschland

Seit 2001 gibt es in Deutschland für homosexuelle Paare das Lebenspartnerschaftsgesetz, dass es ihnen ermöglicht, auch vor dem Gesetz eine eheähnliche Gemeinschaft einzugehen. Erst seit 2005 steht den Paaren die Möglichkeit auf eine Stiefkindadoption offen, die Adoption fremder Kinder ist homosexuellen Paaren bis heute nicht möglich. Die Stiefkindadoption ist daher, wie auch bei heterosexuellen Paaren, die häufigste Form der Adoption.


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Dabei ist der Annehmende mit einem Elternteil des angenommenen Kindes verheiratet oder lebt in einer Partnerschaft. Der andere leibliche Elternteil des Kindes muss in eine solche Adoption einwilligen. Die Adoption wird schließlich ausgesprochen, wenn auch das Jugendamt keine Einwände erhebt. Ab einem Alter von 14 Jahren ist auch die Einwilligung des Kindes beim Notar notwendig. Sind weitere Kinder des Stiefelternteils vorhanden, werden diese zur Adoption befragt. Bringt also einer der Partner aus einer früheren Beziehung ein leibliches Kind mit in die neue Lebenspartnerschaft oder wird dieses Kind innerhalb dieser neuen Beziehung geboren, so hat der andere Partner das Recht, dieses "Stiefkind" zu adoptieren.


In Deutschland, wie auch in vielen anderen Ländern, wachsen Kinder heute zunehmend in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften auf. Meist handelt es sich dabei um leibliche Kinder aus früheren heterosexuellen Partnerschaften. Zum Teil wachsen aber auch fremde Kinder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft auf. So kann ein Partner allein ein Kind adoptiert haben oder es können Pflegekinder bei einem homosexuellen Paar leben.

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